Bei äußerst unangenehmen Temperaturen und windigem Wetter traf sich zum Saisonschluss am letzten Samstag noch einmal die Läufergemeinde, in die sich auch die hartgesottenen Athleten der Turngemeinde Vilshofen einreihten. Immer in Bewegung bleiben und gut aufwärmen war die Devise beim 35. Freudenseelauf in Hauzenberg, dessen Strecke 1 bis 4 mal um den See führte. Den Anfang machten die Kinder bzw. Schüler unter 14 Jahren, die 1 Runde über 1643 m absolvierten. Einen hervorragenden 1. Platz erkämpfte sich dabei Tereza Haselböck, Felix Wührer, Hanna, Thomas und Maximilian Cruchten sowie Emelie Baus erliefen sich jeweils 2. Plätze in ihrer Altersklasse; David Wührer, Julia Anthuber, Mariella Schätz und Sophie Baus erreichten beachtenswerte 3. Plätze. 3 Runden (4930 m) hatten danach die Frauen zu absolvieren. Dabei glänzte Trainerin Nadia Enderl mit einem guten 2. Platz. Beim abschließenden 6600 m-Lauf wiederum erkämpften sich Alexander Enderl und Michael Cruchten jeweils 2. Plätze in ihrer Altersklasse. Zur Siegerehrung traf man sich schließlich in der Sport-Mittelschule in Hauzenberg. Dort wurde im Anschluss auch noch die Siegerehrung im Landkreis- und Sparkassen-Laufcup vorgenommen. Die fleißigen Läufer der Turngemeinde wurden dabei für ihr unermüdliches Training und Starten bei den entsprechenden Läufen belohnt und räumten zahlreiche Ehrungen und Preise ab. Erste Plätze in ihrer jeweiligen Altersklasse erliefen sich dabei Ida, Hanna und Maximilian Cruchten, Emelie Baus, Julia Anthuber, Laura Enderl, Mariella Schätz, Max Anthuber und Jonas Wührer. Zweite Plätze wiederum erreichten Sophie und Juliane Baus, Eva und Thomas Cruchten, Nadia Enderl und Georg Berg. Dritte Plätze erkämpften sich schließlich noch Viola Azemi, Linda Meier, David und Felix Wührer. Michael Cruchten wurde erster in der Altersklasse M50 und Gesamtzweiter bei der Endwertung des Laufcup 2017. Wettkampfmäßig gehen die Läufer nun in die Winterpause, doch Anfang Februar beginnt mit dem Thermenmarathon in Bad Füssing schon wieder die neue Saison 2018, für die es weiterhin zu trainieren gilt.

Weiterhin ungeschlagen sind die U16-Basketballer der TG Vilshofen nach dem 119:31-Kantersieg bei der SSG Zwiesel. Obwohl sie nur zu fünft anrücken konnten, zeigten sie bis zum Schluss keinerlei Ermüdungserscheinungen. Wieder einmal konnte der überragende Vilshofener Topscorer Florent Llumnica schalten und walten, wie er wollte. Dabei hielt er sich auf Weisung des Trainers Jakob Bauer angesichts dessen, dass der Sieg gegen den Zwieseler Neuling von Anfang an nicht infrage stand, weitgehend zurück und versuchte, die Mitspieler zu bedienen. Keiner in der Mannschaft blieb ohne Punkte. Trainer Jakob Bauer war zufrieden: "Wir haben mehr als Mannschaft agiert und bei manchen Aktionen selbst- und verantwortungsbewusster reagiert." − U.W.

TG Vilshofen: Florent Llumnica (48, 4/2), Till Niederfeilner (27, 4/1), David Höng (17, 2/1), Stefan Wenzl (17, 3/1), Ognjen Kacavenda (10).

Vilshofener Anzeiger Nr. 266, Heimatsport, Montag, 20-11.2017

Weiterhin ungeschlagen kehrten unsere U16-Basketballeraus dem Bayerischen Wald zurück: Mit 119:31 besiegten sie die SSG Zwiesel deutlich.

Obwohl sie nur zu fünft anrücken konnten und keine Wechselmöglichkeit hatten, zeigten sie zum Erstaunen der gegnerischen Trainerin bis zum Schluss keinerlei Ermüdungserscheinungen. Wieder einmal konnte Florent Llumnica schalten und walten wie er wollte. Dabei  hielt er sich auf Weisung des Trainers Jakob Bauer diesmal angesichts dessen, dass der Sieg gegen den Zwieseler Neuling von Anfang an nicht infrage stand, weitgehend zurück und versuchte die Mitspieler zu bedienen. Auch Till Niederfeilner, unser zweitbeste Korbjäger, folgte dieser Auflage. Das beabsichtigte Ziel wurde erreicht: Die für die Teamkameraden  generierten Chancen wurden genutzt und keiner in der Mannschaft blieb ohne Punkte. Jakob Bauer zeigte sich denn auch sehr zufrieden: „ Wir haben heute mehr als Mannschaft agiert und bei manchen Aktionen selbst- und verantwortungsbewusster reagiert.“

Es spielten: Florent Llumnica (48, 4/2), Till Niederfeilner (27, 4/1), David Höng (17, 2/1), Stefan Wenzl (17, 3/1), Ognjen Kacavenda (10).


Das Samstagabend-Spiel der Passauer "Dritten" in der Bezirksklasse Nordost gegen die TG Vilshofen sollte ein Fingerzeig für die weitere Saison sein, spielte doch hier der Vorjahresdritte White Wolves gegen den "Vize". Umso erstaunlicher das Endresultat von 73:35 für die Gastgeber. Die Hausherren mussten auf Coach Bachl verzichten, Spielertrainer Zweier führte sie in die Partie. Mit einer 14:8-Führung gingen sie in die Viertel-, mit 29:21 in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel belohnten sie sich für die harte Arbeit in der Defensive, gestatteten dem Nachbarn nur magere zwei Punkte und starteten mit einem Polster von 25 Punkten in die letzten zehn Minuten. Dort war die weiterhin aggressive Verteidigung Grundstein für insgesamt starke 25 Punkte in den letzten 10 Minuten. Knackpunkt war die starke defensive Leistung der kompletten Mannschaft, die den Topscorer der Liga, Jakob Bauer, bei nur 12 Punkten hielt. Bauer, Kapitän der TG: "Wir waren völlig von der Rolle. Normal haben wir eher mit Unterbesetzung zu kämpfen. Diesmal standen wir uns fast gegenseitig auf den Füßen. Unsere fünf Jugendlichen sind gut, aber es mangelt ihnen für die Herrenliga noch an Erfahrung." Die White Wolves III bleiben ungeschlagen, wie auch Landshut II und Pfarrkirchen. Diese drei Mannschaften werden bereits innerhalb des nächsten Monats jeweils einmal gegeneinander spielen, Anfang Dezember ist dann also eine konkrete Prognose für den möglichen weiteren Verlauf möglich. − red

TV Passau III: Wittmann 15 Punkte, Bostan 14, Zweier 14, Pischl 12, Nikolaus 8, Reinstein 7, Schiller 3.

TG Vilshofen: Jakob Bauer 12, Marco Mühl 8, Jeremias Grum 6, Johannes Listl 4, Lucas Englisch 2, Arthur Schmidt 2, Florent Llumnica 1, Till Niederfeilner, Max Schmieder, Christian Wendl.

Vilshofener Anzeiger Nr. 255, Heimatsport, Dienstag, 7.11.2017

Sicher nach Hause gefahren haben die Vilshofener Basketball-Herren ihren Sieg in Straubing. Mit 49:72 mussten die Gäuboden-Städter im Bezirksklassenspiel Federn lassen. Freilich hatte die TG Vilshofen diesmal auch wieder erfahrene Punktesammler und den Rebound-König Andi Kuhn in ihren Reihen. Trotzdem geriet die Begegnung zunächst zu einer Hängepartie: erstes Viertel 16:17 aus Gästesicht. Wie in fast jedem der bisherigen fünf Ligaspiele trat erneut ein Vilshofener Team in ungewohnter Zusammensetzung an. Das sich Aufeinander-Einspielen klappte aber im zweiten Viertel, das man mit 25:13 für sich entschied, bereits recht passabel und fand seine erfolgreiche Fortsetzung in den übrigen Spielabschnitten (21:13, 10:6). Obwohl gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm, erwies sich Jakob Bauer wieder als sicherer Korbgetter und neben Felix Brandl zeigte sich gegen Schluss zudem auch Neuzugang Lukas Englisch recht zielsicher. Team-Coach Brandl zeigt sich ungeachtet des Erfolgs etwas genervt: "Neugierig bin ich, wann wir endlich einmal mit einer eingespielten Top-Aufstellung antreten können!" − U.W.

TG Vilshofen: Jakob Bauer (20, 3/3, 3 Dreier), Andi Kuhn (18, 6/4), Felix Brandl (10, 4/0, 2 Dreier), Lukas Englisch (10), Arthur Schmidt (8, 5/2), Veith Gerlach (4), Jeremias Grum (2).

 

Vilshofener Anzeiger Nr. 261, Heimatsport, Dienstag, 14.1.2017

Benedikt Reischl (Mitte) hatte unterm Korb viele starke Aktionen, doch am Ende reichte es nicht. Florent Llumnica (l.) holte 92 Punkte für Vilshofen. − Foto: Krinninger Benedikt Reischl (Mitte) hatte unterm Korb viele starke Aktionen, doch am Ende reichte es nicht. Florent Llumnica (l.) holte 92 Punkte für Vilshofen. − Foto: Krinninger

Gelingt es, Florent Llumnica halbwegs in den Griff zu bekommen oder gelingt es nicht? Das ist bei einem U16-Spiel gegen die TG Vilshofen nicht erst seit diesem Jahr die zentrale Frage. Den Sunnies gelang das beim Heimspiel zwei Viertel lang richtig gut, danach drehte das Vilshofener Toptalent aber auf, erzielte alleine 92 Punkte, so dass am Ende eine 94:112-Niederlage zu Buche stand.

Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein hochklassiges, schönes, spannendes, interessantes Basketballspiel. Die Defense arbeitete konsequent und konnte so viele Aktionen des großgewachsenen, athletischen und wurfsicheren Vilshofener Ausnahmespielers vor dem erfolgreichen Abschluss vereiteln. Während das Vilshofener Spiel komplett auf einen Spieler zugeschnitten ist, überzeugten die Sunnies als geschlossene Mannschaft mit vielen schönen, erfolgreichen Aktionen. 53:46 stand es zur Halbzeit.

Eigentlich hätte das reichen müssen, um ein Team, das in schmaler Besetzung angereist war, zu besiegen. Doch dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Sonnen brach im dritten Viertel ein. Nichts gelang, viel zu viele Bälle gingen daneben, der Spielfluss war komplett weg. Auf der anderen Seite wuchsen die Vilsstädter in der Defense über sich hinaus, zudem versenkte Florent Llumnica einen Ball nach dem anderen. Am Ende des dritten Viertels hatten sich die Vilshofener mit 67:78 bereits elf Punkte abgesetzt. Am Ende eines denkwürdigen Spiels stand ein 94:112 auf der Anzeigentafel. Nun kommt es darauf an, die richtigen Lehren zu ziehen.

Ein großes Dankeschön der Sonnener Basketballer geht an den Markt Wegscheid, weil man in der dortigen Schulturnhalle spielen darf, nachdem der Sturm das Dach der Turnhalle Sonnen zerstört hatte. − kriDJK

Sonnen U16: Hannah Bauer (0 Punkte/0 Fouls), Sofie Hofbauer (2/3), William-Tonga Joao (2/1), Linus Krinninger (23/2), Jonas Michl (2/1), Franziska Molter (0/0), Paul Morhard (12/0), Benedikt Reischl (20/4), Christoph Reischl (29/2), Luisa Maria Stone (0/0), Jenny Weiss (4/1), Katharina Wipplinger (0/3).

TG Vilshofen U16: David Höng (2/1), Ardit Kabashi (0/0), Ognjen Kacavenda (2/0), Florent Llumnica (92/3), Till Niederfeilner (18/3), Stefan Wenzl (0/3).

Vilshofener Anzeiger Nr. 261, Heimatsport, Dienstag, 14.11.2017

Einen ansehnlichen Auftritt lieferten die U18-Basketballer der Turngemeinde Vilshofen bei ihrer Saison-Premiere. Mit 100:55 schickten sie die Gäste aus Landshut nach Hause.
Dabei sah es angesichts dessen, dass die Vilsstädter nur fünf Mann aufbieten konnten, vor Beginn der Partie alles andere als rosig für sie aus. Aber als das Miniteam einen furiosen Start hinlegte und die Landshuter im ersten Viertel gleich 26:9 überfuhr, waren die Bedenken verflogen. Man musste nur unter allen Umständen vermeiden, einen Spieler durch Foulkonto-Überschreitung zu verlieren. Ein Sieg in Unterzahl wäre nicht drin gewesen. Aber dieser Worst Case trat nicht ein – die Mannschaft agierte routiniert genug und trumpfte auch im nächsten Spielabschnitt groß auf (20:12). Was da abgeliefert wurde, war teilweise Basketball vom Feinsten: Abfangen von Pässen, Ball-Stealings, Schnellangriffe am laufenden Band, Durchtanken zum Korb mit zum Teil spektakulären Abschlüssen. Während der Gegner mit der Zonendeckung des Heimteams nicht zurande kam und sich zwangsweise auf Weitwürfe verlegen musste.

Selbst der wegen fehlender Wechselmöglichkeiten zu befürchtende Konditionsverlust war nicht zu verzeichnen und so legten die Vilshofener in der zweiten Halbzeit sogar noch eins drauf (drittes Viertel 31:19, letztes Viertel 23:15).


TG Vilshofen: Jeremias Grum (29, 5/3, 2 Dreier), Florent Llumnica (29, 2/1), Altin Kabashi (28, 2/0), Till Niederfeilner (10), Maximilian Schmieder (4).       - U.W.

Vilshofener Anzeiger Nr. 260, Heimatsport, Montag, 13. November 2017

Sicher nachhause gefahren haben unserer Basketball-Herren ihren Sieg in Straubing. Mit 49:72 mussten die Gäuboden-Städter Federn lassen.

Freilich hatten wir diesmal wieder erfahrene Punktesammler und den Rebound-König Andi Kuhn in unseren Reihen. Trotzdem geriet die Begegnung zunächst zu einer Hängepartie: erstes Viertel 16:17 aus unserer Sicht. Wie in fast jedem der bisherigen fünf Ligaspiele musste sich erneut erst ein Team ungewohnter Zusammensetzung aneinander gewöhnen.  Das klappte im zweiten Viertel (25:13 für uns) aber schon recht passabel und setzte sich die übrigen Spielabschnitte (21:13, 10:6) fort. Obwohl  gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm erwies sich Jakob Bauer wieder als sicherer Korbgetterund neben Felix Brandl  zeigte sich gegen Schluss zudem auch Neuzugang Lukas Englisch recht zielsicher. Mannschafts-Coach Brandl ungeachtet des Erfolgs etwas genervt: „Neugierig bin ich, wann wir endlich einmal mit einer eingespielten Topp-Aufstellung antreten können!“

Es spielten: Jakob Bauer (20, 3/3, 3 Dreier), Andi Kuhn (18, 6/4), Felix Brandl (10, 4/0, 2 Dreier), Lukas Englisch (10), Arthur Schmidt (8, 5/2), Veith Gerlach (4), Jeremias Grum (2).

Ein eigentlich überraschender Erfolg.

Bis zur Halbzeitpause (53:46 aus Sonnener Sicht) hatte alles auf Heimsieg gedeutet. Die Sunnies spielten wie aus einem Guss, überliefen unsere Abwehr ein ums andere Mal  und wechselten sich im Punkten ab. Beim uns fanden dagegen nur Florent Llumnica und Till Niederfeilner das Ziel. Dann aber wendete sich das Blatt: Wir wuchsen in der Defense über uns hinaus und bremsten das Heimteam mehr und mehr ein, während die Waldler sich an unserem Topscorer Florent (92 Punkte!) nach wie vor die Zähne ausbissen. Er war einfach nicht zu halten und verstand es zudem Verteidigung  und Offense großartig zu organisieren. Eine sehenswerte Partie!

Es spielten: Florent Llumnica (92, 14/8), Till Niederfeilner (18, 4/4), David Höng (2), Ardit Kabashi, Ognjen Kacavenda, Stefan Wenzl.

Einen ansehnlichen Auftritt lieferten unsere U18-Basketballer bei ihrer Saison-Premiere. Mit 100:55 schickten sie die Gäste aus Landshut nachhause.

Dabei sah es angesichts dessen, dass wir nur fünf Mann aufbieten konnten, vor Beginn der Partie alles andere als rosig für uns aus. Aber als das Miniteam einen furiosen Start hinlegte und die Landshuter im ersten Viertel gleich 26:9 überfuhr, waren die Bedenken verflogen. Man musste nur unter allen Umständen vermeiden einen Spieler durch Foulkonto-Überschreitung zu verlieren. Ein Sieg In Unterzahl wäre nicht drin gewesen. Aber dieser Worst Case trat nicht ein – die Mannschaft agierte routiniert genug und trumpfte auch im nächsten Spielabschnitt groß auf (20:12). Was da abgeliefert wurde war teilweise Basketball vom Feinsten: Abfangen von Pässen, Ball-Stealings, Schnellangriffe am laufenden Band, Durchtanken zum Korb mit zum Teil spektakulären Abschlüssen. Während der Gegner mit unserer Zonendeckung nicht zurande kam und sich zwangsweise auf Weitwürfe verlegen musste. Selbst der wegen fehlender Wechselmöglichkeiten zu befürchtende Konditionsverlust war nicht zu verzeichnen und so legten wir in der zweiten Halbzeit sogar noch eins drauf (drittes Viertel 31:19, letztes Viertel 23:15).

Es spielten: Jeremias Grum (29, 5/3, 2 Dreier), Florent Llumnica (29, 2/1), Altin Kabashi (28, 2/0), Till Niederfeilner (10), Maximilian Schmieder (4).

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