Unsere U20-Basketballer schlagen auswärts Straubing, nach hartem Kampf.

Nur In 5-Mann-Mindestbesetzung angerückt rechneten wir nicht unbedingt mit einem Sieg. Würde ohne Wechselmöglichkeiten die Kondition bis zum Schluss reichen? Auch musste man in der Defense vorsichtig agieren: wenn man das Spiel nicht in Unterzahl bestreiten wollte, durfte niemand das Foulkonto überschreiten.

Allerdings hatten die Akteure des Rumpf-Teams alle viel Basketballerfahrung aufzuweisen und verstanden es diese zu nutzen. Gleich beim Start legten sie bis zur neunten Minute ein 10:6 vor, ehe sie dann bis zum Ende des Viertels doch noch mit einem 11:11 klein beigeben mussten. Der zweite Akt gelang etwas besser und man konnte diesmal die Führung (25:22) in die Pause retten, die in der Folge auf ein komfortables 44:28 anwuchs. Doch Straubing fand den etwas verloren gegangenen Faden wieder, holte nicht nur auf, sondern erreichte mit einer spektakulären Serie von fünf Dreiern sogar den Führungswechsel, so dass das Gäuboden-Team überraschenderweise mit einer Dreipunkte-Führung in die Schlussphase ging.  Angesichts fehlender Auswechselrastpausen schien der Spielverlust für unsere abgekämpften Spieler gegen Ende der Partie nun besiegelt. Doch wer das glaubte, hatte nicht mit der Entschlossenheit und dem Widerstandsgeist des Teams gerechnet. Mit ungebrochenem Siegeswillen und großer Nervenstärke drehte die Mannschaft in der Schlussminute einen 57:60-Rückstand noch zum umjubelten Sieg.

Spielertrainer Florent Llumnica: „Dass sie in der letzten Spielminute große Nervenstärke bewiesen und so das Ding noch drehen konnten, muss ich meinen Mitspielern hoch anrechnen!“

Es spielten: Florent Lumnica (32, 3/1, 5 Dreier), Altin Kabashi (18, 5/2), Luca Eckl (7, 4/3), Jeremias Grum (5, 2/1), Stefan Wenzl.

Wir wünschen allen Mitgliedern und ihren Familien ein gutes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr !

 

Waltraud Prins-Spichtinger, im Namen der gesamten Vorstandschaft

 

 

Das bisher ungeschlagene Spitzenteam der U18-Basketball-Bezirksliga Oberbayern, SV Wacker Burghausen, bezwang zwar seinen Gastgeber TG Vilshofen mit 71:56, wird den Sieg jedoch von der Spielleitung aberkannt bekommen, weil die Salzachstädter einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten. Schade, dass dieses rasantes Spiel am grünen Tisch gewertet werden muss. "Im Hinspiel sind wir unter Wert geschlagen worden", war sich TG-Trainer Maysam Shokri sicher. Und das wollte man dem heimischen Publikum beweisen. In der Tat legte das Heimteam los wie die Feuerwehr und überfuhr den Gast mit einem 15:0-Run. Erst in der 6. Minute gelang den Wackerianern der erste Korb. Am Ende des ersten Viertels war der schöne Vilshofener Vorsprung bis auf drei Punkte geschmolzen (17:14) und in der 13. Minute hatte der Kontrahent das erste Mal die Nase vorne (21:22). Aber die verbissen kämpfenden TG-ler schlugen zurück und retteten trotz zehn vergebener Freiwürfe eine 31:30-Führung in die Pause. Dann aber kam es zu einem Einbruch, der 3. Akti ging mit 27:7 an Burghausen. Während dem Gast alles gelang, verließ die Vilshofener das Glück: kein Korbleger, kein Dreier wollte ins Netz. Das hohe Anfangstempo forderte seinen Tribut. Trotzdem schaffte das TG-Team noch eine gute Schlussphase und gewann das letzte Viertel 18:14. Fazit des Coachs: "Das Team hat aufblitzen lassen, was in ihm steckt. Wir brauchen aber ein Dauerlicht."

TG Vilshofen U18: Florent Llumnica (20, 8/4), Till Niederfeilner (13, 7/2, 1 Dreier), Simon Kröninger (8, 3/0), Mustafa Dogan (6, 2/2), Luca Eckl (4, 2/0), Tobias Hajdaraj (3, 1 Dreier), Amir Schürmann (2).

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